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Mukran baut Drehkreuzfunktion für Neue Seidenstraße weiter aus

Sassnitz-Mukran/Grimmen, 30. Oktober 2020 — Der Mukran Port hat seine Verkehrsanbindungen auf der Neuen Seidenstraße im Oktober deutlich ausgebaut. Neben einem Containerdirektzug zwischen Mukran und Rotterdam ergänzen wöchentliche Short-Sea-Verkehre nach Skandinavien (Karlshamn, Schweden) und Litauen (Klaipeda) ab sofort den Fahrplan des Ostseehafens. Zudem nimmt Mukran den ElbePort Wittenberge in sein Netzwerk deutscher Hinterlandhubs auf. Ein weiteres Schiff sichert ab sofort vier Abfahrten in jede Richtung auf der Relation Mukran-Baltijsk.

Die neuen Verkehrsanbindungen dienen dabei dem europäischen Vor- und Nachlauf von Containern auf der „Baltic Sea Bridge“ – einem Verkehrskorridor zwischen Mukran und Xian in Zentralchina, der sich inzwischen als fester Teil der Neuen Seidenstraße etabliert hat. Der Mukran Port kann damit seine Drehkreuzfunktion im internationalen Frachtverkehr mit China weiter stärken.

„Die neuen Dienste sind eine hervorragende Ergänzung unseres bestehenden Netzwerks, das bereits zahlreiche Hubs in Deutschland und im Ostseeraum umfasst. Damit binden wir nun weitere Märkte in Skandinavien und Kontinentaleuropa an China an“, fasst Harm Sievers, Geschäftsführer der Mukran Port Terminals GmbH, die Bedeutung der neuen Verbindungen zusammen.

Um die steigende Nachfrage auf der Baltic-Sea-Bridge weiterhin bedienen zu können, wurden die Kapazitäten auf der Hauptroute ins russische Baltijsk verdoppelt. Seit Mitte Oktober kommt hier mit der „Ulrike G“ ein zweites Schiff zum Einsatz.

„Einmal mehr kann Mukran damit seine Leistungsfähigkeit als moderner Multifunktionshafen und europäisches Hub für Chinaverkehre unter Beweis stellen“, sagt Arne Ehlers, Geschäftsführer der Reederei BREB, die den Charter-Prozess für Baltic Sea Bridge durchführt.

Teamwork für Chinaverkehre

Der gezielte Ausbau der Chinaverkehre erfolgt in enger Kooperation zwischen Mukran Port, der DBO Bahnoperator GmbH sowie der Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP). Der Frachtraum für die Anbindung Skandinaviens an die Neue Seidenstraße wurde dafür eigens von der Reederei DFDS gechartert. Die neuen Short-Sea-Verkehre zwischen Mukran und Karlshamn fahren künftig einmal wöchentlich in beide Richtungen.

Die gleiche Abfahrtsfrequenz existiert ebenfalls auf der Strecke zwischen Mukran und Klaipeda, auf der die Transportgüter zum Teil weiter nach China verschifft werden.

Anbindung an die Nordrange

Derzeit entwickeln die Partner gemeinsam eine direkte Containerzuglinie zwischen Mukran und Rotterdam. Sie planen auch hier zunächst eine wöchentliche Abfahrt in beide Richtungen. Wie die erste Testphase im September und Oktober mit mehreren Rundläufen bestätigte, benötigt der Zug für die insgesamt 1.800 Kilometer lange Bahnstrecke gerade einmal 36 Stunden, inklusive der jeweiligen Terminalbedienungen in den Häfen.

Durchführendes Eisenbahnunternehmen ist die EGP, die auch den ElbePort Wittenberge betreibt. Dieses trimodale Umschlagsterminal in Brandenburg ermöglicht den Kooperationspartnern, die Short-Sea-Verkehre zwischen Mukran, dem Kaliningrader Gebiet, Schweden und Litauen im Containerbereich gezielt weiter auszubauen. Der ElbePort bietet beispielsweise Zugang zu Überseeanbindungen über Bremerhaven und Hamburg. Eine Anbindung nach Großbritannien ist in Vorbereitung über Cuxhaven.

Mukran punktet doppelt

„Dank seiner geografischen Lage ist der Mukran Port der ideale Logistik-Hub für diese Verkehre zwischen Asien und Europa“, sagt Marcel Stein, Geschäftsführer DBO Bahnoperator GmbH. „Die Strecke Xian in Zentralchina–Mukran ist für diese Verkehre dabei deutlich zeiteffizienter als der traditionelle Landweg über Polen und Deutschland, von wo dann erst Weiterleitungsverkehre nach Skandinavien und ins Baltikum erfolgen. Zudem ermöglicht uns die Abfertigung über Mukran auch, dass Züge für Westeuropa nun ebenfalls mit bis zu 50x40ft Containern analog zu China abgewickelt werden können“

Christian Becken, Prokurist und Projektleiter Intermodalverkehre bei der EGP, nennt neben der Zeitersparnis einen weiteren Vorteil der Bahnstrecke über Mukran: „Auf dieser Verbindung können wir einen Zug von 740 Metern Länge einsetzen. Das ist ein deutlicher Zugewinn in der Zuglänge gegenüber der polnischen Infrastruktur und ermöglicht die Kombination aus Verkehren zwischen China und Europa aber auch innerhalb Deutschlands sowie Europa.“ Für die Verkehre setzt die EGP moderne unternehmenseigene Elektro-Lokomotiven sowie eigene Containertragwagen ein.

 

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

 

Über Baltic Sea Bridge

Baltic Sea Bridge ist eine Marke und Geschäftseinheit der Mukran Port Terminals GmbH und Co. KG. Ziel ist die komplette Entwicklung des Seidenstraßen-Korridors über die Hafen- und Industriezone Mukran sowie der Aufnahme von Shortsea Containerladungen. Baltic Sea Bridge fungiert dabei als Schnittstelle der United Transport and Logistics Company – Eurasian Rail Alliance (UTLC ERA) nach Westeuropa. UTLC ERA bietet Dienstleistungen für den Transport von Containern mit regelmäßigen Container-Ganzzügen auf der Strecke China-Europa-China durch die Gebiete der Republik Kasachstan, der Russischen Föderation und der Republik Belarus an.

Weitere Informationen zu Buchungen und Ansprechpartnern finden Sie im Downloadbereich auf der Website der Mukran Port Terminals:

https://www.mukran-terminals.de/

 

Foto:  Derzeit entwickeln die Partner gemeinsam eine direkte Containerzuglinie zwischen Mukran und Rotterdam. Sie planen hier zunächst eine wöchentliche Abfahrt in beide Richtungen. (Quelle: Mukran Port)

 

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Neuer Wartebereich sorgt für mehr Komfort im Mukran Port

Sassnitz-Mukran/Grimmen, 16. September 2020 — Ein Jahr nach Wiederaufnahme der Busanbindung im Fährhafen Sassnitz haben der Mukran Port und die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) zwei moderne Wartehäuschen an der Haltestelle Mukran Fährhafen installiert. Diese sind nun für den Betrieb freigegeben worden.

Die Buslinie wird durchweg gut angenommen und verzeichnet steigende Fahrgastzahlen. Auf einem vergrößerten Wartebereich bieten die beiden Unterstände den Wartenden nun Sitzgelegenheiten sowie aktuelle Informationen in Schaukästen. Des Weiteren wurde die Errichtung der Wartehäuschen zum Anlass genommen, das provisorische Haltestellenschild durch ein festeingebautes zu ersetzen.

Für den Mukran Port und dessen Prokuristen Thomas Langlotz bedeutet dies einen „weiteren Schritt zur Verbesserung der Hafenanbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr“ sowie ein Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Mukran Port und Verkehrsgesellschaft.

Die Installation der komfortableren Wartehäuschen ist ein weiterer Schritt, um das Erlebnis rund um die Neueröffnung der Königslinie angenehm zu gestalten und zielt auf die Gäste ab, welche ohne eigenes Fahrzeug anreisen.

Mit dem VVR-Bus schnell zur neuen Schwedenfähre

Zeitgleich mit der Aufnahme des Fährverkehrs zwischen Sassnitz und Ystad durch die FRS Baltic passt die VVR am 17. September 2020 ihre Fahrpläne zum Fährhafen Mukran an, um insbesondere von den Ostküstengemeinden Rügens einen attraktiven Transfer zur neuen Katamaran-Fähre zu ermöglichen. So beträgt die Fahrzeit von Binz Ortsmitte (Abfahrt: 7.10 h) zur Frühabfahrt nur 30 Minuten. Damit wird eine attraktive Verbindung gerade für die Tagesbesucher aus Binz, Sellin, Baabe und Göhren geschaffen, um für rd. 7 Stunden die Region Skåne zu erkunden. Bei der Spätankunft der Fähre um 20.45 Uhr bestehen Anschlüsse zu den Ostküstenbädern und nach Sassnitz mit der Linie 22. Für VVR-Geschäftsführer Ulrich Sehl ist die Reisekette Bus und Fähre ideal, um umweltfreundlich und stressfrei die reizvolle Landschaft Südschwedens zu entdecken; vom Fährterminal Ystad ist dabei die Skåne-Metropole Malmö mit dem Regionalzug in nur 50 Minuten erreichbar.

Seit Mai 2019 bedient die VVR wieder direkt den Fährhafen Mukran und erfreut sich seither steigender Fahrgastzahlen, insbesondere durch die ohne PKW reisenden Fährpassagiere. Weitere Informationen zu dem geänderten Fahrplan zum Fährhafen Mukran über www.vvr-bus.de oder über die App DB Navigator oder die VMV-App sowie am VVR-Infotelefon unter 038 326 600 800.

Foto: Auf einem vergrößerten Wartebereich bieten die beiden Unterstände den Wartenden nun Sitzgelegenheiten sowie aktuelle Informationen in Schaukästen. Quelle: Mukran Port

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5.000 Seecontainereinheiten markieren Meilenstein auf der Neuen Seidenstraße

Sassnitz-Mukran, 18.08.2020 — Seit Ende März betreibt die Mukran Port Terminals GmbH in einer Kooperation mit der DBO Bahnoperator GmbH unter der „Flagge“ Baltic Sea Bridge eine feste Seeroute als Teil der Neuen Seidenstraße zwischen Asien und Europa. Nachdem bereits im Juni auf Grund der hervorragenden Auslastung eine Frequenzerhöhung und der Einsatz eines größeren Schiffes verkündet werden konnten, folgt nun der nächste Meilenstein für den noch jungen Korridor auf der Neuen Seidenstraße. Die MS Milady ist aktuell mit der 5000. Containereinheit (TEU) in Richtung Baltijsk (Kaliningrader Gebiet) unterwegs.

„Der Markt für den Warentransport ist im Angesicht der weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie hart umkämpft. Umso mehr ist die Verschiffung der fünftausendsten Containereinheit ein Beweis dafür, dass wir mit unseren Entscheidungen und Geschäftsausrichtungen den richtigen Weg eingeschlagen haben. Zudem zeugt dies von der Leistungsfähigkeit des modernen Multifunktionshafens Mukran Port im Korridor Asien-Nordeuropa. Der kontinuierliche Warenstrom nach und aus China spricht außerdem von vertrauensvollen und zuverlässigen Geschäftsbeziehungen entlang der Route auf der Neuen Seidenstraße“, sagt Harm Sievers, Geschäftsführer der Mukran Port Terminals GmbH.

Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, sieht das als Bestätigung der Vorteile des geografisch hervorragend gelegenen Bundeslandes: „Hafen und Energieministerium haben über mehrere Jahre einen Anschluss Mecklenburg-Vorpommerns und der russischen Seite als Partnerhafen in die Bahnverkehre auf der Neuen Seidenstraße intensiv verfolgt. Es ist toll zu sehen, dass diese Bemühungen nicht nur Früchte tragen, sondern mit dem fünftausendsten Container eine rasante Entwicklung eingeleitet werden konnte.“

„Innerhalb eines halben Jahres hat sich die Verbindung Mukran – Baltijsk hervorragend entwickelt und weiß mit konstant hohen Buchungszahlen und Auslastungen zu überzeugen. Wir gratulieren dem Mukran Port zum Transport der fünftausendsten Containereinheit auf dieser neuen Route der Seidenstraße und schauen gespannt, wie schnell wir die zehntausender Marke erleben können“, sagt Arne Ehlers, Geschäftsführer der Reederei BREB, die den Charter-Prozess für Baltic Sea Bridge durchführt.

 

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

 

Über Baltic Sea Bridge

Baltic Sea Bridge ist eine Marke und Geschäftseinheit der Mukran Port Terminals GmbH und Co. KG. Ziel ist die komplette Entwicklung des Seidenstraßen-Korridors über die Hafen- und Industriezone Mukran sowie der Aufnahme von Shortsea Containerladungen. Baltic Sea Bridge fungiert dabei als Schnittstelle der United Transport and Logistics Company – Eurasian Rail Alliance (UTLC ERA) nach Westeuropa. UTLC ERA bietet Dienstleistungen für den Transport von Containern mit regelmäßigen Container-Ganzzügen auf der Strecke China-Europa-China durch die Gebiete der Republik Kasachstan, der Russischen Föderation und der Republik Belarus an.

Weitere Informationen zu Buchungen und Ansprechpartnern finden Sie im Downloadbereich auf der Website der Mukran Port Terminals:

https://www.mukran-terminals.de/

 

Foto (von rechts nach links): Harm Sievers, Geschäftsführer der Mukran Port Terminals GmbH, Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Arne Ehlers, Geschäftsführer der Reederei BREB, verabschieden bei bestem Wetter den fünftausendsten Container auf der noch jungen Route der Neuen Seidenstraße. (Quelle: Felix Zimmermann)

 

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Mukran Port: Volle Fahrt voraus

Sassnitz-Mukran, 15.06.2020 — Am heutigen Montag hat die dänische Reederei Molslinjen A/S den Verkehr zwischen den Häfen Mukran, auf der Insel Rügen, und dem Hafen Rønne, auf der dänischen Insel Bornholm gelegen, wieder aufgenommen. Möglich machte dies die Wiederöffnung der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland seit heute sowie die Aufhebung der allgemeinen Reisewarnung der Bundesregierung für EU-Länder. Die Buchungsnachfrage war zum Start so hoch, dass ein zweites Schiff eingesetzt werden musste.

Nachdem in den letzten Wochen stets neue Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie beschlossen worden sind, erfolgte damit nun der nächste Hoffnungsschimmer für die gebeutelte Tourismus-Branche. Nach der Erarbeitung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes, konnte damit der Fährverkehr zwischen Rügen und Bornholm wieder aufgenommen werden.

Wie sehnsüchtig Menschen auf beiden Seiten der Grenze darauf gewartet haben wieder zu reisen lässt sich daran ablesen, dass zu der standardmäßig eingesetzten Fähre „Hammershus“ die „Povl Anker“ wieder für den Start hinzugezogen werden musste, da die „Hammershus“ binnen kurzer Zeit ausgebucht war. 

Erfreut darüber zeigt sich Thomas Langlotz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Destination Rügen - Cruise & Ferry Network e.V.: „Es ist gut, dass nach diesen schwierigen Wochen nun wieder vermehrt Touristen auf die Insel kommen können und den für die Insel wichtigen Wirtschaftszweig ankurbeln und unterstützen. Wir als Tourismusbranche haben alle vorgegeben Hygiene- und Abstandsmaßnahmen vorbereitet und, wie schon zu Pfingsten unter Beweis gestellt, beispielhaft umgesetzt. Die Zuwächse bei diesen ersten Buchungszahlen zeigen ebenfalls auf, dass die Entscheidung, eine Fährverbindung nach Rügen zu unterhalten, richtig und ökonomisch auch sinnvoll ist. Molslinjen A/S hat dies erkannt und kurzfristig mit dem Einsatz eines zweiten Schiffes darauf reagiert.“ 

„Wenn man die Situation mit COVID-19 betrachtet, sieht es im Moment ganz gut aus. Wir hatten am ersten Abreisetag in Sassnitz einen guten Start – und dann werden wir sehen müssen, wie sich die Saison im Sommer entwickelt. Wir haben im Sommer immer zwei Fähren gehabt und das werden wir auch dieses Jahr wieder tun.“, ergänzt Carsten Jensen, CEO von Molslinjen.

Thomas Bendtsen, CEO von Port of Roenne fügt noch hinzu: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun die Verkehrsverbindung zu unserem Nachbarland Deutschland wieder öffnen und gemeinsam die Entwicklung im Fracht- und Fährverkehr in der Region unterstützen können. Es besteht kein Zweifel, dass dies auch für den lokalen Tourismus von großem Nutzen sein wird.“

Über den Mukran Port
Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

Foto: Die „Hammershus“ ist seit heute wieder zwischen den Inseln Rügen und Bornholm unterwegs. (Quelle: Molslinjen A/S)

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Mukran Port: Im- und Export auf gutem Niveau

Sassnitz-Mukran, 5. Mai 2020 — Der Mukran Port zeigt sich beim Umschlag von Stückgut und Containern zufrieden, zudem wurden am Wochenende große Mengen an Agrarprodukten verschifft und exportiert. Aktuell haben drei Projekt-Schiffe am Umschlagsterminal der Mukran Port Terminals GmbH & Co KG festgemacht, um Projektanlagen und Baustoffe zu laden bzw. zu löschen. Das Containerlinienschiff SVS VEGA wird am Donnerstag zurück aus Baltijsk erwartet.

 

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

Foto:

Quelle: Mukran Port

 

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Mukran Port Terminals baut Aktivitäten auf der Seidenstraße aus

Sassnitz-Mukran, 24. März 2020 — Ab sofort bieten Mukran Port Terminals GmbH und Bahn Operator GmbH unter der „Flagge“ Baltic Sea Bridge gemeinsam eine feste Seeroute als Teil der Neuen Seidenstraße zwischen Asien und Europa an. Das Containerschiff „SVS Vega“ wird im regelmäßigen Liniendienst zwischen Sassnitz und Baltijsk (Kaliningrader Gebiet) eingesetzt. Die erste Ladung wird ein Zug in Richtung China mit insgesamt 50 x 40 Fuß Containern* sein. Mitte der Woche kehrt das Schiff mit einem weiteren Zug aus China zurück, der ebenfalls 50 x 40 Fuß Container für West- und Nordeuropa geladen haben wird. Beide Züge haben wichtige Industriegüter geladen.

Harm Sievers, Geschäftsführer von Mukran Port Terminals, erklärt die Bedeutung der Verbindung: „Nach insgesamt vier erfolgreichen Testläufen haben wir uns für eine regelmäßige Verbindung entschieden, um eine langfristige leistungsfähige Option im Ostseeraum anzubieten. Diese bindet nicht nur die Neue Seidenstraße an Mecklenburg-Vorpommern und dem nahen Ostseeraum an, sondern eröffnet ein noch deutlich größeres Einzugsgebiet in West- und Nordeuropa. Wir planen zeitnah die Anbindung der Häfen Malmö (CMP) und Karlshamm in Schweden. Die Baltic Sea Bridge nimmt auch Ladungen im Shortsea-Verkehr abseits der Seidenstraße an, so dass Container aus Skandinavien und Russland in das Netz zwischen den Ländern eingespeist werden können. Daher haben wir uns mit der ‚SVS Vega‘ auch von Anfang an für ein leistungsfähiges Containerschiff entschieden.“

Für die Auslastung auf der Seidenstraßenroute ist die Firma Bahn Operator GmbH zuständig. Dessen Geschäftsführer Marcel Stein betont die Bedeutung des Port Mukran: „Die geografische Lage im Ostseeraum ist für uns eine Voraussetzung um die wichtigen Industriezentren West- und Nordeuropas direkt mit den Ländern des asiatisch-pazifischen Raumes anzubinden.“

Weitere Partner sind die Reederei BREB, die den Charter-Prozess für Baltic Sea Bridge durchgeführt hat, die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) die für die Bahntransporte innerhalb Deutschland zu den Güterdrehscheiben sowie der Vereinigung UTLC ERA Eurasian Rail Alliance, welche die Organisation des Schienenverkehrs zwischen Asien und Europa auf der Breitspurschiene übernimmt und sich auch für die Etablierung der Seeroute eingesetzt hat. Harm Sievers bewertet diese Zusammenarbeit sehr positiv: „Mukran Port Terminals und UTLC können auf eine sehr erfolgreiche Startphase zurückblicken und wir sind alle bestrebt, die Qualität und Transitgeschwindigkeit der Seeroute zeitnah auszubauen und zu verbessern.“ Im Laufe der Woche wird ein Segelplan für die Verbindung bekannt gegeben. Somit schafft Mukran Port eine wichtige Alternativ-Route zum Landweg und ist auch in der heutigen Krisenzeit für den Güterverkehr uneingeschränkt verfügbar.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat die Entwicklung des Transportkorridors von Anfang an begleitet.  

„Die neue Verbindung zeigt, dass der Tiefwasserhafen mit seiner Industriezone in Mukran eine ideale Drehscheibe für internationale Verkehre auf der neuen Seidenstraße ‚One Belt, One Road‘ ist. Unsere Investitionen in die Infrastruktur der vergangenen Jahre machen sich nun bezahlt. Wir haben mit unseren Häfen sowie dem Eisenbahn- und Straßennetz die Grundlage für einen leistungsfähigen Logistikstandort Mecklenburg-Vorpommern geschaffen“, so Christian Pegel, Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern.

 

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

 

Über Baltic Sea Bridge

Baltic Sea Bridge ist eine Marke und Geschäftseinheit der Mukran Port Terminals GmbH und Co. KG. Ziel ist die komplette Entwicklung des Seidenstraßen-Korridors über die Hafen- und Industriezone Mukran sowie der Aufnahme von Shortsea Containerladungen. Baltic Sea Bridge fungiert dabei als Schnittstelle der United Transport and Logistics Company – Eurasian Rail Alliance (UTLC ERA) nach Westeuropa. UTLC ERA bietet Dienstleistungen für den Transport von Containern mit regelmäßigen Container-Ganzzügen auf der Strecke China-Europa-China durch die Gebiete der Republik Kasachstan, der Russischen Föderation und der Republik Belarus an.

Weitere Informationen zu Buchungen und Ansprechpartnern finden Sie im Downloadbereich auf der Website der Mukran Port Terminals:

https://www.mukran-terminals.de/

  

*Ein 40-Fuß Container ist knapp 13 Meter lang und hat rund 25 Tonnen Fassungsvermögen. Ein LKW-Sattelzug kann einen einzelnen Container dieser Kategorie transportieren.

 

Fotos:

Quelle: Mukran Port

 

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Mukran Port: Nachhaltigere Mobilität für alle

Sassnitz-Mukran, 03. Februar 2020 — Ein gemeinsames Treffen von Vertretern des Mukran Ports, der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR) sowie der ansässigen Reedereien führt zu einer verbesserten Anbindung des Standortes an den öffentlichen Personennahverkehr. Mit dieser Maßnahme können Kreuzfahrt- und Fährgäste in Zukunft leichter Deutschlands größte Insel erkunden. 

In Zeiten des Klimawandels und des Nachhaltigkeitsgedankens ist auch in der Tourismus-Branche ein zunehmend grüner Trend erkennbar. Für die Gesprächspartner zeigt sich diese Entwicklung vor allem in den sinkenden Zahlen bei den Gästen, welche mit Auto oder Flugzeug anreisen. Besonders Touristen aus den skandinavischen Ländern nutzen vermehrt die bestehenden Zug- und Fährverbindungen. Ein starkes Indiz ist der Zuwachs bei der Auslastung sowie der deutlich gestiegenen Abfahrtsanzahl des Nachtzugs Malmö-Berlin über die Fährverbindung Trelleborg-Sassnitz.

In der Fahrplanerstellung bei der VVR wurden diese Erkenntnisse berücksichtigt. So sollen Busse zu den Ankünften und Abfahrten der Schiffe bereit stehen, sowohl tagsüber als auch in der Nacht.

„Unser Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit der VVR und den Reedereien, die vorhandenen Mobilitätsangebote stärker zu vernetzen und nachhaltiger zu gestalten. Die Möglichkeit eines reibungslosen Umstiegs der Kreuzfahrt- und Fährgäste auf den ÖPNV ist ein wichtiger Schritt zu einer durchgängigen und umweltfreundlichen Mobilitätskette“, so Thomas Langlotz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Destination Rügen - Cruise & Ferry Network e.V.

Ulrich Sehl, Geschäftsführer der VVR, ergänzt: „Wir haben dabei jedoch nicht nur die Touristen im Fokus. Ebenfalls haben wir uns mit den im Hafen ansässigen Firmen abgestimmt, um auch den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten zu können, mit dem ÖPNV zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen.“

Nach einer Umfrage unter den am Standort Mukran Beschäftigten wurden Stoßzeiten ermittelt, zu welchen die VVR zusätzlich Abfahrten vom Mukran Port anbietet. Dadurch soll auch bei den Einheimischen ein Umdenken in Bezug auf nachhaltige Mobilität gefördert werden. 

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht. Die Hafeneigene Bahn Baltic Port Rail Mukran ist für die Bahnlogistik am Standort verantwortlich. Sie organisiert die termingerechte Bereitstellung, Abholung sowie Rangierdienstleistungen von Waggons. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung.

Über Destination Rügen – Cruise & Ferry Network e.V.

Ziel des Vereins ist es, das touristische Potenzial von Rügen und angrenzende touristische Regionen verstärkt den Passagieren der Fähr- und Kreuzschifffahrt zugänglich zu machen und damit einen neuen Zweig der Tourismusindustrie zu aktivieren.

Der Verein arbeitet eng mit bestehenden Institutionen zusammen, die sich ebenfalls für die Tourismusförderung einsetzen.

Foto:  Zukünftig wird es eine bessere Verknüpfung zwischen ankommenden Schiffen und dem ÖPNV geben. (Quelle: Mukran Port)

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Fahrgastzahlen verdoppelt - Busanbindung im Mukran Port voller Erfolg

Sassnitz-Mukran, 18. Oktober 2019 — Mit dem Sommerfahrplan 2019 wurde der Mukran Port wieder mit einer Buslinie an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Eine erste Auswertung zeigt, dass dieses Angebot gut angenommen wird. Die Fahrgastzahlen in Richtung Mukran Port haben sich seit Mai beinahe verdoppelt. Um den Hafen- und Wirtschaftsstandort zu stärken und die Mobilität zugunsten von Bahn, Bus und Rad zu verändern, ist eine engere Kooperation zwischen dem Mukran Port, den Reedereien und der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) geplant. Dies wurde bei einem Treffen zwischen den beteiligten Unternehmen in der vergangenen Woche beschlossen.

„Ausreichende Mobilitätskonzepte abseits der Nutzung eines eigenen Pkw sind für einen Industrie- und Tourismusstandort von grundlegender Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern im Allgemeinen und Rügen im Speziellen haben hier noch großen Handlungsbedarf. Umso erfreulicher ist die Entwicklung in unserem Hafen. Die Busverbindung wird sowohl von Pendlern der Industriezone Mukran als auch von Passagieren der Fähr- und Kreuzfahrschiffe genutzt“, sagt Harm Sievers, Geschäftsführer des Mukran Port.  Bisher mussten alle, die mit dem Bus fahren wollten, bis zu 1,5 Kilometer bis zur nächsten Haltestelle laufen. Inzwischen gibt es drei Haltestellen im Hafen.

Ulrich Sehl, Geschäftsführer Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen: „Wir freuen uns, dass mit der verbesserten Anbindung des Fährhafens im Sommer rund 4.000 Fahrgästen fast eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen erreicht wurde. Wir sehen in einer Kooperation mit den Reedereien, ansässigen Unternehmen und Mukran Port noch großes Potenzial für eine weitere Steigerung der Nachfrage unseres Busangebotes. Grundvoraussetzung ist dafür eine gute Fahrplanabstimmung zwischen Fähre und Bus, die durch konstante und feste Ankunfts- und Abfahrtszeiten auf den Fährlinien ermöglicht wird.“

Frank Kracht, Bürgermeister der Stadt Sassnitz, ergänzt: „Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Stadt Sassnitz mit unserem Multifunktionshafen durch den VVR direkt angebunden wird. Damit schaffen wir eine Alternative, um zur Arbeit zu kommen. Wünschenswert ist es, wenn Stena Line einen klar definierten Zeitplan mit festgelegten Ankunftszeiten für die Fähren aus Trelleborg erarbeiten könnte.“

 

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-,  Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Als einer der wenigen Häfen im Ostseeraum verfügt der Mukran Port mit 170 Hektar noch über ein großzügiges Flächenangebot. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Er liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht.

Foto:  Einsteigende Fahrgäste am Fährhafen (Quelle: VVR)

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Mukran Port: Erfolgreicher Start für EU-Projekt „SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS“

Sassnitz-Mukran, 27. September 2019 — Im Hafen von Mukran haben sich auf Einladung des „Lead-Partners“ Mukran Port die Projektpartner des Interreg-Projektes SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS zu einem Partnership-Meeting zusammengefunden. Die Vertreter der Häfen Elblag (Polen), Karlshamn (Schweden), Mukran (Deutschland) und Roenne (Dänemark) sowie des Klaipeda Shipping Research Centre (Litauen) arbeiteten zwei Tage lang gemeinsam an den einzelnen Themenstellungen des Projektes. Zusätzlich wurde die weitere strategische und operative Vorgehensweise für das bereits seit 2018 laufende Projekt festgelegt.

Der Hauptfokus bei SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS liegt auf der Entwicklung und Implementierung neuer Linienverbindungen im Container-, Bulk- und Stückgutbereich, der Einführung und Installation neuer Fährverbindungen bzw. der wesentlichen Optimierung bestehender Fährverbindungen sowie der Verbesserung der intermodalen Hinterlandverbindungen der Häfen.

Ebenso wird in dem Projekt herausgearbeitet, inwiefern sich die genannten Hauptziele mit dem Thema Klimaschutz verbinden lassen, um so nachhaltige und wegweisende Lösungsansätze für die Zukunft zu entwickeln. Hierfür werden zu den Partnership-Meetings stets externe Experten eingeladen.

Ein wichtiger Erfolg war der Beitrag des Projektes zur Etablierung ganzjähriger Abfahrten zwischen Bornholm und Mukran sowie die Erhöhung der Abfahrtsfrequenzen in den Sommermonaten auf dieser Verbindung. „Mit dem bisherigen Projektverlauf können wir sehr zufrieden sein. Die einzelnen Projektpartner verzeichnen bereits positive Effekte für sich und die jeweilige Region. Diesen Weg wollen wir weiter fortführen und haben dabei ebenso die aktuelle Thematik des Klimaschutzes auf der Agenda“, sagt Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, das Meeting zusammenfassend.

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht.

Der Hafen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung. Als einziger Hafen Westeuropas verfügt der Mukran Port neben Gleisen der europäischen Normalspur auch über Gleise und Umschlaganlagen für die russische Breitspur und wird daher als „westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn“ bezeichnet.

Fotos

Quelle: Mukran Port

SBTL 1: (v.l.n.r.) Dr. Olaf Zeike, Projektkoordinator Hamburg Port Consulting, Elisa Bissendorf, Project Manager Mukran Port, und Helmut Seilert, Senior Manager Business Development & Logistics Mukran Port, im Rahmen des Partnership-Meetings

SBTL 2: Experten trafen sich zum Partnership-Meeting des Interreg-Projektes SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS im Mukran Port

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Mukran Port und Hoyer erweitern Dienstleistungsspektrum: Neue vollautomatisierte Bunkerstation am Liegeplatz 1

Sassnitz-Mukran, 7. August 2019 — Die erfolgreiche über zehnjährige Zusammenarbeit zwischen dem Mukran Port und der Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG aus Visselhövede am Standort Mukran wird um eine vollautomatisierte Bunkerstation für Service-Schiffe erweitert. Gemeinsam wird bis Jahresende eine Tankanlage für Marine Gas Oil (MGO) errichtet, die rund um die Uhr zur Betankung für in der Ostsee operierende Schiffe zur Verfügung stehen wird.   

„Mit der Unternehmensgruppe Hoyer haben wir seit über zehn Jahren einen verlässlichen Partner für land- und seeseitige Betankung von hafeneigenen Spezialfahrzeugen wie Kränen, Staplern und Lokomotiven“, so Harm Sievers, Geschäftsführer des Mukran Port.

Beide Unternehmen bauen jetzt bis Jahresende eine Bunkeranlage, in der künftig der Tankvorgang automatisiert per Karte möglich sein wird. Der Mukran Port übernimmt dabei die Investitionen für den unterirdischen Teil, Hoyer wird die Zapfanlage dazu liefern.

Die Bunkerstation wird ab September im südlichen Teil des Port Mukran am Liegeplatz 1 errichtet. Davon profitieren insbesondere die Versorgungsschiffe der Offshore-Windindustrie, Schlepper und die allgemeine Schifffahrt.

Mit der neuen Anlage können auch in der Nacht Schiffe ohne zusätzliche Wartezeit betankt werden. Sie ersetzt ab 2020 bisherige landseitige Mobilbetankungen und ist mit einer Vorratskammer von 100 m3 ausreichend ausgestattet.

„Dank der hohen Nachfrage der Schifffahrt in Mukran verstärken wir mit dieser Investition unser Betankungsnetz in Deutschland und im Ostseeraum und wollen auf diese Weise unsere langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit auch für die weitere Zukunft absichern und ausbauen“, sagt Thomas Hoyer, geschäftsführender Gesellschafter der Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG.

Beide Partner planen darüber hinaus eine LKW-Tankstelle, die den modernsten Erfordernissen gerecht wird – einschließlich alternativer Kraftstoffe und Elektroladesäulen.  

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Der Hafen liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht.

Über die Unternehmensgruppe Hoyer

Die Unternehmensgruppe Hoyer ist in der Mineralölbranche eines der führenden konzernunabhängigen Familienunternehmen Deutschlands und mit nahezu 1.800 Mitarbeitern, einem Fuhrpark mit mehr als 1.000 Fahrzeugeinheiten und über 100 Verkaufsbüros sowie knapp 200 eigenen Tankstellen bundesweit vertreten. Das Team versorgt seine Kunden zuverlässig mit Heizöl, Flüssiggas, Holzpellets, Strom, Erdgas, Schmierstoffen, AdBlue®, Dieselkraftstoff und Tanktechnik. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Tankstellengeschäft mit der HoyerCard.Europe, einer Full-Service-Card, die an 1.000 Stationen europaweit zum bargeldlosen Tanken akzeptiert wird, und der Schiffsbetankung per Tankwagen und Bunkerschiff.

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Harm Sievers (links), Geschäftsführer Mukran Port, und Thomas Hoyer (rechts), geschäftsführender Gesellschafter der Wilhelm Hoyer GmbH & Co. KG., unterzeichnen die Verträge für die Errichtung der neuen Bunkerstation im Mukran Port.

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GETO bekommt neuen Präsidenten – Neupositionierung

Basel, 11. Juli 2019. Die Group of European TransEurasia Operators and Forwarders (GETO) steht künftig unter Leitung von Harm Sievers. Die Generalversammlung wählte das bisherige Vorstandsmitglied der GETO in das neue Amt. Sievers ist Geschäftsführer beim Mukran Port , ein Mitglied der GETO Vereinigung. Sein Vorgänger Hans Reinhard, der sechs Jahre als Präsident fungierte, hatte sich aus zeitlichen Gründen zurückgezogen. Er wird aber weiterhin der GETO beratend zur Verfügung stehen.

Die GETO hatte zuvor ihren Mitgliedern ein Positionspapier vorgestellt, wonach sich die Vereinigung als neutraler Interessenvertreter und Ansprechpartner in Europa für Unternehmen versteht, welche eine garantierte Transportdienstleistung im intermodalen Verkehr zwischen Europa und Asien anbieten. Dazu soll die Vereinigung stärker als Netzwerkbildner und Partner für politische Organisationen dienen und sich als Plattform für Erfahrungs-, Ideen- und Kontaktaustausch für ihre Mitglieder sowie andere in diesem Bereich tätigen Interessensvertretungen etablieren.

„Wir wollen den Markt nicht einigen wenigen Monopolen überlassen. Der Wunsch aller am Eisenbahnverkehr zwischen Europa und Asien beteiligter Unternehmen ist es, für mehr Transparenz und Marktvielfalt zu sorgen“, sagte Hans Reinhard bisheriger Präsident der GETO.

Erklärtes Ziel der GETO ist es, sich noch stärker für die Entwicklung bestehender und zukünftiger Verkehre einzusetzen, unter anderem für mehr verkehrsträgerübergreifende Lösungen in Europa und für eine Entzerrung der bestehenden Korridorverkehre in Europa. Zugleich sollen weitere Angebote und Anbindungen zwischen Asien und Nord-, Mittel- und Westeuropa gefördert werden.

Über GETO

Gegründet wurde die GETO (Group of European TransEurasia Operators and Forwarders) 1978 in Basel. Sie gehört zu den Initiatoren und Gründern des internationalen Koordinationsrates für Transsibirientransporte CCTT (Coordinating Council on Transsiberian Transportation) in Moskau und macht sich stark als westeuropäisches Standbein eines internationalen Netzwerks zur Förderung der Bahnverkehre zwischen Europa und Asien. Die gemeinsamen Bestrebungen von CCTT und GETO, den internationalen Verkehr auf der eurasischen Landbrücke mit vielfältigen Initiativen zu fördern, haben einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Verkehre auf diesem bedeutenden Schienenkorridor geleistet.

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Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port & neuer Präsident der GETO. (© Mukran Port)

 

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Mukran Port auf dem Weg zum nachhaltigen Hafen der Zukunft

Sassnitz-Mukran, 11. Juli 2019 — Der Mukran Port setzt verstärkt auf grüne Mobilität. Aktueller Beitrag zum Klimaschutz des Hafens ist die Umstellung der betriebseigenen Pkw-Flotte auf Elektrofahrzeuge. Zunächst werden drei E-Autos vom Typ Renault Zoe für Verkehre am Standort selbst sowie für Strecken bis nach Stralsund eingesetzt Auch die notwendige Ladeinfrastruktur wurde bereits im Hafengebiet installiert.

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-,  Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Als einer der wenigen Häfen im Ostseeraum verfügt der Mukran Port mit 170 Hektar noch über ein großzügiges Flächenangebot. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Er liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht.

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Mitarbeiter des Mukran Port präsentieren die umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge des Hafens. (© Mukran Port)

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The Annual Summit: Mukran Port auf erfolgreichem Kurs

Sassnitz-Mukran, 16. Mai 2019 — Der Wandel des Mukran Port zu einem modernen Universalhafen schreitet weiter voran. Das ist das Ergebnis des 9. „Mukran Port – The Annual Summit“, zu dem am Freitag, den 10. Mai, rund 150 Vertreter aus Politik, Verbänden und Unternehmen im Hafen zusammengekommen sind. Die Reederei BREB sowie das spanische Energieunternehmen Iberdrola belegen den Erfolg des auf Diversifizierung beruhenden Kurses. Das Summit bildete den Rahmen für den Ausbau der strategischen Entwicklung des Hafens.

Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, eröffnete das Summit mit einem Rückblick auf das erfolgreiche Jahr 2018 sowie der ersten Highlights des aktuellen Jahres und einem vielversprechenden Ausblick auf kommende Projekte.

In den anschließenden Vorträgen erhielten die Gäste einen Überblick wie der Mukran Port in die globalen Lieferketten eingebunden werden kann. Nikolay Mamenko, Head of Department Foreign Relations, Marketing & Sales bei Rosmorport, skizzierte in seinem Beitrag eindrucksvoll die Perspektiven des Mukran Port im eurasischen Korridor der „Neuen Seidenstraße“. Er hob die hervorragende Hafeninfrastruktur und die sehr gute geografische Lage im Ostseeraum als ideale Standortbedingungen des Hafens hervor.

Der zweite Teil der Veranstaltung widmete sich neuen Konzepten regionaler Mobilitätsangebote. Im Fokus der Beiträge stand die Frage, wie der ÖPNV auf Rügen ausgebaut und ergänzt werden kann. Kommunale Lösungen, wie sie der VerkehrsClub Deutschland vertritt, standen ebenso zur Diskussion wie die Ansätze von jungen Unternehmen und privater Anbieter. Ioki, ein Unternehmen der DB und des Fahrdienstvermittlers Uber, beide auf Initiative des Port Sassnitz-Mukran e.V. in der Veranstaltung, überzeugten mit konkreten Vorschlägen für die Insel. Der anwesende Landrat Dr. Stephan Kerth zeigte sich den innovativen Ideen gegenüber aufgeschlossen, weitere Gespräche sollen folgen.

Unterschriften für die Zukunft

Im Beisein von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Die Reederei BREB und der Mukran Port unterzeichneten einen langfristigen Hafenvertrag. Mit der Continental Line verbindet BREB von der Ostsee aus Häfen in der Nordsee, auf der iberischen Halbinsel sowie Hafenstandorte im Mittelmeer bzw. der Adria. Mit der Unterzeichnung wurde die vertragliche Basis für regelmäßige Schiffsanläufe der Reederei im Mukran Port gelegt.

Im Geschäftsfeld Offshore gab es ebenfalls eine sehr positive und zukunftsweisende Nachricht zu vermelden. Das spanische Energieunternehmen Iberdrola unterzeichnete eine Absichtserklärung zur Errichtung einer weiteren Offshore-Service-Station für den neuen Windpark Baltic Eagle. Damit würden dann vom Mukran Port bereits drei Offshore-Service-Stationen mit über 200 hochqualifizierten Mitarbeitern operieren.

„Der Mukran Port gestaltet die Entwicklung hin zu einem modernen Universalhafen mit wirtschaftlichen Aktivitäten in verschiedenen Branchen erfolgreich weiter. Für die Region ist der Hafen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wir wollen die Rahmenbedingungen weiter verbessern und den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen“, bewertet Harm Sievers die Vertragsunterzeichungen.

Wirtschaftsball am Abend

Der Veranstaltungstag wurde durch das „Maritime Wirtschaftsfest“ abgerundet, das am Abend in Binz zum mittlerweile neunten Mal stattfand. Zu der Veranstaltung haben der Unternehmerverband Vorpommern, der Hafenwirtschaftsverein Port Sassnitz-Mukran e.V., die Industrie- und Handelskammer zu Rostock und die Kreishandwerkerschaft eingeladen. Neben den knapp 300 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, durfte Minister Pegel als Ehrengast und Schirmherr begrüßt werden.

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-,  Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Als einer der wenigen Häfen im Ostseeraum verfügt der Mukran Port mit 170 Hektar noch über ein großzügiges Flächenangebot. Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Er liegt unmittelbar an der offenen See und ermöglicht der Schifffahrt damit eine unkomplizierte Ansteuerung. Deshalb sind zeitraubende Revierfahrten nicht notwendig. Eine Lotsenpflicht besteht ebenfalls nicht.

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Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, und Alexander Plass, Präsident des Bundesverbandes Spedition und Logistik sowie geschäftsführender Gesellschafter der Zippel Group, begrüßen die anwesenden Gäste. Das Auditorium beteiligte sich rege an den anschließenden Podiumsdiskussionen.

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© Frank Löll

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Mukran Port als Logistikdrehscheibe im internationalen Projektgeschäft: Rohrschlangen-Kühlanlage für norwegische Siliziumfabrik

Sassnitz-Mukran, 20. Februar 2019 — Im Mukran Port wurden am Samstag (16.02.2019) die Verladearbeiten der Bestandteile eines Rohrschlangen-Kühlers abgeschlossen. Die Ladung besteht aus sechs modularen Prozessrahmen (Skids), Einbauteilen und Baustellenausrüstung. Insgesamt sind 600 Tonnen an Material verladen und anschließend nach Norwegen verschifft worden.

Mit der Errichtung einer Kühlanlage für eine Siliziumfabrik im norwegischen Holla ist die Kraftanlagen München GmbH beauftragt. Die Baustelle vor Ort bietet jedoch nur begrenzt Flächen. Die Fertigung erfolgt daher in modularer Bauweise. Als Standort für die Vormontage der Schwerlastteile wurde der Mukran Port gewählt, auch auf Grund seines direkten Tiefwasserzugangs zur offenen See.

Mit seinen großzügigen Produktions- und Lagerflächen bietet der Hafen zudem ideale Bedingungen für die Fertigung der riesigen Einzelteile. Neben der Fertigung der Skids wurden auch vorgefertigte Kanäle auf einem Stahlbaurahmen montiert und verschweißt. Allein die Skids wiegen zwischen 70 Tonnen und 100 Tonnen je Stück und sind doppelt so groß wie ein Lkw. Die fertigen Kanäle wiegen pro Stück 33 Tonnen.

„Mit dem Mukran Port haben wir einen Standort gefunden, der uns die bestmöglichen Bedingungen für unsere Projektrealisierung bietet. Das Angebot an weiträumigen Lager- und Produktionsflächen sowie die professionelle Zusammenarbeit und der Zugang zur offenen See haben uns vollends vom Mukran Port überzeugt“, sagt Frank Schuster, Projektmanager bei der Kraftanlagen München GmbH, zu den Bedingungen im Mukran Port.

„Die Entscheidung der Kraftanlagen München GmbH für den Mukran Port als Fertigungsstandort für ein Projekt in Norwegen zeigt, dass wir zu einem der bedeutendsten maritimen Industriezentren und Logistikdrehscheiben in Mecklenburg-Vorpommern gehören. Bei Projektgeschäften kommt es vor allem auf großzügige und schwerlastfähige Flächen an. Im Mukran Port stehen dafür mit 170 Hektar genug Flächen für die Produktion und Lagerung zur Verfügung“, so Harm Sievers, Geschäftsführer vom Mukran Port.  Zum Leistungsspektrum vom Mukran Port gehören neben dem Handling von Schwergütern auch der Bereich der Lagerlogistik sowie die Organisation von Transporten.

Die Ladung ist nun auf dem Weg nach Holla in Norwegen. In den kommenden Wochen wird die Arbeit in Norwegen fortgesetzt und der fertig montierte Kühler bis zu Ostern an den Endkunden übergeben.

 

 

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„Destination Rügen – Cruise & Ferry Network“ startet – Know-how zur Stärkung der Passagierschifffahrt auf Rügen wird gebündelt

Sassnitz-Mukran, 13. Februar 2019 – Der Verein „Destination Rügen – Cruise & Ferry Network“ ist am Montag (11. Februar 2019) offiziell gegründet worden. Das ist der nächste Schritt zur Stärkung der Tourismusregion Rügen. Der Verein will dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad von Deutschlands größter Insel, der angrenzenden Region sowie der Hansestadt Stralsund, ein UNESCO-Weltkulturerbe, zu erhöhen und das touristische Profil gegenüber den Fähr- und Kreuzfahrtreedereien schärfen. Dazu sollen alle lokalen Akteure eingebunden werden.

Um Kreuzfahrtpassagieren einen attraktiven Landgang zu bieten, nimmt die Bündelung der touristischen Angebote Rügens und Umgebung an Bedeutung zu. Auf der Suche nach neuen Zielen rücken die kleineren Ostseehäfen verstärkt in den Fokus der Individualmarkt-Reedereien, die 25 Prozent der Anläufe im Ostseeraum ausmachen. Durch „Destination Rügen – Cruise & Ferry Network“ sind nunmehr die lokale Wirtschaft, die Tourismusbranche und ansässige Reedereien enger miteinander vernetzt.

Der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch unter den Vereinsmitgliedern bindet die regionalen Tourismusdestinationen in die Vermarktung mit ein und soll zu einer Ergänzung sowie Weiterentwicklung der touristischen Angebotsstrukturen führen. Die Insel Rügen und die Hansestadt Stralsund möchten sich damit internationalen Touristen gegenüber attraktiver präsentieren, auch sollen Transittouristen verstärkt für mehrtägige Aufenthalte auf der Ostsee-Insel gewonnen werden.

Der Mukran Port engagiert sich als maritimer Leistungsanbieter schon länger in der Tourismusentwicklung auf Rügen und Umgebung. Mit der Wahl von Thomas Langlotz, Commercial Director vom Mukran Port, zum ersten Vorsitzenden des Vereins, wird das bisherige Engagement des Hafens gewürdigt und weiter gefestigt.

„Der Verein bietet uns allen die Möglichkeit, die Interessen der am Standort Mukran etablierten Fährreedereien sowie der stark boomenden Kreuzfahrtbranche mit denen der regionalen Wirtschaft zu verbinden“, sagt Thomas Langlotz. „Gemeinsam können wir sowohl eine Willkommenskultur für Tagesgäste schaffen als auch die Attraktivität der Insel und der Region für längere Aufenthalte steigern. Wichtig sind Angebote, die Passagiere sowie Touristen auch außerhalb der Saison nach Rügen locken“, fasst der neue Vorsitzende die Ziele des Vereins zusammen.

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten. Der Hafen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht.

Foto:   Vertreter der Gründungsmitglieder auf der Gründungsveranstaltung.

Von links nach rechts: Karl-Ludwig Zerbin (Mare Projekt Holding GmbH), Thomas Langlotz (Fährhafen Sassnitz GmbH), Yana Grundke (Fährhafen Sassnitz GmbH), Timo Guttwein (Deutsche Privatbahn AG), André Kretzschmar (Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund), Nicole Zach (Sartori & Berger GmbH & Co. KG), Nils Lemcke (Sartori & Berger GmbH & Co. KG), Sandra Stahnke (Deutsches Meeresmuseum), Maxi Klawa (Erlebnis Akademie AG) und Felix Zimmermann (Medienbüro am Reichstag GmbH).

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Gelungener Jahresauftakt: Handysize-Frachter-Trio im Mukran Port

Sassnitz-Mukran, 31. Januar 2019 - Erstmals in der Hafengeschichte sind gleichzeitig drei Handysize-Stückgutschiffe im Mukran Port abgefertigt worden. Als Handysize werden Schüttgutfrachter bezeichnet, die über eine Tragfähigkeit von 15.000 bis 35.000 Tonnen verfügen. Damit hat der Hafen seine Leistungsfähigkeit auch im Stück- und Massengutsektor unter Beweis gestellt. Das moderne Stückgutschiff „Haaga“ mit LNG-Antrieb erlebte seine Premiere am Mukran Port Terminal. Die Stückgutladung aus Russland wurde per Eisenbahn ins Hinterland weitertransportiert. Die Organisation und Durchführung der Blockzug-Nachläufe lag in den Händen der hafeneigenen Bahngesellschaft Baltic Port Rail Mukran GmbH. Die beiden anderen Schiffe, die „Nordschelde“ und „Charlie“, bedienten die örtliche Industrie im Im- und Export. Mukran Port konnte bereits eine positive Bilanz für das Jahr 2018 ziehen, das vom Offshore- und Massengutumschlag geprägt war. Nach diesem gelungenen Jahresauftakt mit intensiver Beschäftigung an den Umschlagterminals blickt der Hafenbetreiber nun auch zuversichtlich ins Geschäftsjahr 2019. „Wir gehen davon aus, dass das derzeit hohe Arbeitsaufkommen ein Vorzeichen für die weitere Entwicklung des Mukran Port im Jahr 2019 ist. So wollen wir die gut laufenden Projektgeschäfte weiter ausbauen und zugleich die Industrieentwicklung im Hafen vorantreiben. Auch bei der Umschlagsmenge insgesamt rechnen wir mit einer Steigerung unter anderem im Agrarsektor“, sagt Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port.

 

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Mukran Port übernimmt Führungsrolle in EU-Projekt

Sassnitz-Mukran, 15. Januar 2019 - Mit Jahresbeginn hat der Mukran Port ein wichtiges Projekt in Angriff genommen. Anfang Januar wurde der Rahmenvertrag zwischen dem zuständigen Ministerium in Polen und dem Lead Partner Mukran Port für das Interreg-Projekt „SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS“ unterzeichnet. Das Projekt wird den Mukran Port über die kommenden drei Jahre begleiten.
Kleine und mittlere Häfen aus der südlichen Ostsee arbeiten in dem Projekt „SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS“ zusammen.
Der Hauptfokus liegt dabei auf dem Auf- und Ausbau der seeseitigen Entwicklung in den Partnerhäfen, unter besonderer Berücksichtigung sowie der Optimierung der jeweiligen Hinterlandanbindung.
„Mit diesem Schritt und den schon gemachten Erfahrungen als Partner in zwei vorherigen EU-Projekten, möchten wir die aktuelle Entwicklung des Mukran Port, hin zu einem modernen Universalhafen, vorantreiben“, sagt Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, zum Vertragsabschluss.
Das Interreg-Projekt wird zum Großteil aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Neben dem Lead Partner Mukran Port sind Häfen aus Dänemark, Polen und Schweden an dem Projekt beteiligt. 
In der vergangenen Woche fand zudem ein Partnership-Meeting der Projektbeteiligten im schwedischen Karlshamn statt. Diese Treffen sollen regelmäßig zwischen den Projektpartnern durchgeführt werden und dienen unter anderem dem Austausch über Zielsetzungen, Studien und erzielten Ergebnissen sowie der Intensivierung der Beziehungen untereinander.

Über den Mukran Port
Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Der Hafen verfügt über Seeverbindungen nach Schweden, Dänemark (Bornholm), Finnland, Russland, Estland, Lettland und Litauen. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht.
Der Mukran Port bietet ideale Bedingungen für die Offshore-Windindustrie: Im Umkreis von maximal 30 Seemeilen befinden sich schon heute mehrere Offshore-Windparks, die in den nächsten Jahren noch erweitert werden. Zudem verfügt der Mukran Port als einziger Hafen in Mitteleuropa neben Gleisanlagen der Normalspur über Gleise und Umschlagsanlagen für russische und finnische Breitspur.

Foto: Von links nach rechts: Dr. Olaf Zeike, Projektkoordinator Hamburg Port Consulting; Hans Hansson, schwedischer Berater Mukran Port; Arunas Urbonas, Repräsentant Mukran Port Baltikum/Russland/CIS; Ulf Sandevärn, Marketing Manager Karlshamns Hamn; Mats Olsson, CEO Karlshamns Hamn; Ulla Kiersgaard,  Manager Maritime Services & Business Development Roenne Havn; Thomas Langlotz, Commercial Director Mukran Port; Elisa Bissendorf, Project Manager Mukran Port; Lone Reppien Thomsen,  Project Manager Maritime Development Center Roenne

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Mukran Port für Stärkung der Tourismusregion Rügen

Sassnitz-Mukran, 07. Dezember 2018 - Die Insel Rügen will mit einer Bündelung der touristischen Angebote noch interessanter für Kreuzfahrt-Passagiere werden. Das ist das Fazit des Networking-Events „Destination Rügen – Cruise & Ferry Networking“, zu dem der Mukran Port am Donnerstag (6. Dezember) eingeladen hatte. Zahlreiche Vertreter der Tourismuswirtschaft der Insel Rügen und Umgebung nahmen an der Veranstaltung teil. Hauptaugenmerk lag auf der Ideenfindung zur Schärfung des touristischen Profils der Insel mit Blick auf die Kreuzfahrtreedereien. Mit seiner Teilnahme und einem Grußwort unterstrich Dr. Stefan Kerth, Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen, die Bedeutung dieses Anliegens.
Individualmarkt-Reedereien mit kleineren Schiffen machen zirka 25 Prozent der Schiffsanläufe im Ostseeraum aus. Auf der Suche nach alternativen Reisezielen für Stop-Over-Aufenthalte abseits der großen Kreuzfahrthäfen gewinnen die kleineren Ostseehäfen an Bedeutung. Davon soll auch Rügen als größte deutsche Insel profitieren. Auf Initiative des Mukran Port kamen daher Vertreter der Politik, lokalen Wirtschaft, Tourismusbranche und Reedereien zusammen, um Vermarktungsstrategien für die Region Rügen und den Hafen als Kreuzfahrtstandort zu diskutieren. Das Thema wurde den Teilnehmern durch Vorträge von Yana Grundke, Cruise Coordinator Mukran Port, Hartmut Beyer, HPC Hamburg Port Consulting GmbH und Thomas Langlotz, Commercial Director Mukran Port, näher gebracht. Gemeinsames Ziel soll die Bündelung der touristischen Angebote Rügens und Umgebung sein, um den Passagieren einen attraktiven Landgang bieten zu können. 
Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, forderte in diesem Zusammenhang eine enge Zusammenarbeit der lokalen Tourismuswirtschaft sowie deren Verbände und Vereine. „Wir haben eine verstärkte Nachfrage seitens nationaler und internationaler Reedereien für regelmäßige Anläufe in Mukran. Mit dieser Initiative wollen wir eine neue Willkommenskultur für Tagesgäste anregen. Gemeinsam sollten wir prüfen, welche Angebote die Insel schon hat und welche noch entwickelt werden müssen.“

Auf der anschließenden traditionellen Mukran-Port-Nikolausparty mit Port-Networking des Port Sassnitz Mukran e.V. in der „Alten Zollhalle“ wurden die Gespräche zwischen Politik, Wirtschaft sowie Tourismusbranche in maritim-legerer Atmosphäre und bei zünftiger Bewirtung vertieft.

Über den Mukran Port
Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Der Hafen verfügt über Seeverbindungen nach Schweden, Dänemark (Bornholm), Finnland, Russland, Estland, Lettland und Litauen. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht.
Der Mukran Port bietet ideale Bedingungen für die Offshore-Windindustrie: Im Umkreis von maximal 30 Seemeilen befinden sich schon heute mehrere Offshore-Windparks, die in den nächsten Jahren noch erweitert werden. Zudem verfügt der Mukran Port als einziger Hafen in Mitteleuropa neben Gleisanlagen der Normalspur über Gleise und Umschlagsanlagen für russische und finnische Breitspur.

Fotos (Mukran Port) Harm Sievers, Geschäftsführer Fährhafen Sassnitz GmbH, Yana Grundke, Cruise Coordinator Fährhafen Sassnitz GmbH, Dr. Stefan Kerth, Landrat Landkreis Vorpommern-Rügen (v.l.n.r.).

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Mukran Port: Hafenbahn erweitert Einsatzgebiet

Sassnitz-Mukran, 09. November 2018 - Die Hafenbahn Baltic Port Rail Mukran GmbH (BPRM), das eigenständige öffentliche Eisenbahnverkehrsunternehmen der Fährhafen Sassnitz GmbH, hat die Modernisierungsarbeiten an einer ihrer Lokomotiven abgeschlossen. Dank der Nachrüstungen erfüllt das Triebfahrzeug höhere Sicherheitsstandards und ist flexibler einsetzbar.
Die Lokomotive ist schon seit vielen Jahren im Einsatz für die Baltic Port Rail Mukran GmbH. 
Durch die erfolgten Modernisierungsarbeiten kann die Lok nun auch außerhalb des Mukran Ports für Rangierarbeiten eingesetzt werden. Geplant sind Einsätze im Raum Vorpommern. Tino Gerschler, Geschäftsführer Baltic Port Rail Mukran, dazu: „Durch die Investitionen in die Modernisierung sind wir in der Lage, unsere Dienstleistungen auch über den Standort Mukran Port hinaus anzubieten und die Entwicklung neuer Hinterlandverkehre voranzutreiben. Dies stärkt die Bedeutung des Mukran Ports als Industriestandort in der Region.“

Über den Mukran Port
Der Mukran Port auf Rügen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Der Hafen verfügt über Seeverbindungen nach Schweden, Dänemark (Bornholm), Finnland, Russland, Estland, Lettland und Litauen. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht.
Der Mukran Port bietet ideale Bedingungen für die Offshore-Windindustrie: Im Umkreis von maximal 30 Seemeilen befinden sich schon heute mehrere Offshore-Windparks, die in den nächsten Jahren noch erweitert werden. Zudem verfügt der Mukran Port als einziger Hafen in Mitteleuropa neben Gleisanlagen der Normalspur über Gleise und Umschlagsanlagen für russische und finnische Breitspur.

Bildquelle: Mukran Port

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